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Zum ersten Schlager gegen die SG Frankfurt- Eckenheim kamen im April 1950 3.000 Zuschauer in die Sportschule. Die Greizer unterlagen zu Hause mit 3:5 Punkten, vor allem, weil sie mit den Kämpfen im freien Stil nicht zurechtkamen. Gegen den Bremer SV kamen 1951 1.500 Zuschauer in die Jahnturnhalle und bejubelten einen 6:2-Sieg, der den Einzug in die nächste Runde garantierte. Dort war der bayerische Meister München-Neuaubing der Gegner, der in Greiz mit 5:3 siegte und später deutscher Vizemeister wurde. Im Jahre 1953 war der AC Dortmund-Hörde der Gegner. Greiz schied hauchdünn aus, wohl auch deshalb, weil der DDR-Meister Bruno Finzel keine Einreisegenehmigung nach Dortmund erhielt.

Der deutsche Titelträger Heros Dortmund war 1954 der Gegner, eine Mannschaft, in der die besten deutschen Ringer vereint waren. Trotz der Greizer Niederlage ist dieser Kampf wegen seiner Klasse vielen Zuschauern besonders lang in Erinnerung geblieben.

Aber in der DDR-Meisterschaft gingen die Erfolge weiter. Nach dem zweiten Meistertitel von 1952 startete die Greizer Mannschaft 1953 in der Oberliga Gruppe A und wurde ohne Punktverlust Staffelsieger vor Empor Berlin, Traktor Viernau, Motor Artern und Einheit Dresden. Zum Finale um den Titel trafen Greiz und Berlin auf die Erstplatzierten der B-Gruppe, Zella-Mehlis und Chemie Leuna. Noch standen vor dem Namen der Leunaer Mannschaft die Buchstaben BSG, doch sie wurde schon zu damaliger Zeit als Schwerpunktmannschaft gehandelt und massiv von der Sportführung unterstützt. Greiz unterlag nach 8:2-Führung noch 8:11, konnte aber die alten Rivalen Zella-Mehlis und Berlin besiegen und den Vizemeistertitel erkämpfen.