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Mehrmals wurde nun Anlauf zum Aufstieg in die DDR-Liga im freien Ringkampf genommen, aber jedesmal ohne Erfolg. Die Gegner waren einfach zu stark. Was waren die Ursachen? Der erfolgreiche Greizer Trainer Aladar Hepner hatte zwar die freie Stilart in Greiz eingeführt, hatte sein Traineramt bei der Männermannschaft aber nach einer Serie von Misserfolgen und Undiszipliniertheiten in der Mannschaft aufgegeben. Wie nach der Wende so manches griechisch-römische Team waren die Greizer zu dieser Zeit noch nicht in der Lage, sich selbst am Schopfe aus dem Sumpf zu ziehen. Es gab einfach keine Fortschritte im freien Stil.
Der Tiefpunkt folgte auf dem Fuß. Erstmals seit Gründung des jetzigen Vereines 1931 konnte die BSG Rotation Greiz 1977 keine Mannschaft mehr für die Punktkämpfe stellen.
Nur der Initiative des Sektionsleiters Rudi Thümmler war es zu verdanken, dass in den nächsten Jahren der Ringkampf in Greiz überlebte und ihm ein Schicksal wie dem der Stadt Netzschkau, wo der Ringerverein völlig von der Bildfläche verschwand, erspart blieb. In den fünfziger Jahren noch erfolgreich in der Oberliga, ist in dieser Zeit keine Spur mehr vom traditionellen Ringkampf in der Stadt zu entdecken. Der langjährige Schwergewichtsringer Wilhelm Steinführer war es, der die Initiative zum Aufbau einer neuen Mannschaft in Greiz ergriff.
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