| Toni Stade schöpft seine Möglichkeiten bei den Deutschen Meisterschaften nicht aus |
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Vom 18. bis 20. März fand im baden-württembergischen Herbrechtingen Teil zwei der Deutschen Meisterschaften im Ringen statt. Dieses Mal kämpften die Grecospezialisten um die Titel und Medaillen. Diese Meisterschaften standen ganz im Zeichen der vom 29.03. bis 03.04. in Dortmund stattfindenden Europameisterschaften.
An den vom TSV Herbrechtingen sehr gut organisierten und durchgeführten Deutschen Meisterschaften nahmen 118 Ringer teil. Diese kämpften in sieben Gewichtsklassen um die Medaillen und wollten sich beim Bundestrainer für die Europameisterschaften empfehlen.
Unter den Startern war mit Toni Stade auch ein Ringer der für den RSV Rotation Greiz in der 2. Bundesliga Nord auf Punktejagd geht. Bei diesen Meisterschaften kämpfte er für seinen Heimatverein AV Jugendkraft/Concordia Zella-Mehlis.
In seiner Gewichtsklasse 66 kg kämpften insgesamt 18 Athleten um die Medaillen. Schon vor dem Turnier gewann der Thüringer einen Kampf und zwar gegen das Gewicht, denn er musste ca. sieben Kilo abtrainieren. Es sollte leider sein einziger Kampf sein den er gewann.
Das Los wollte es, dass er in der Qualifikationsrunde gegen den von den Punktkämpfen in der 2. Bundesliga bekannten Bakar Achmerzaev vom jetzigen Erstbundesligisten SV Luftfahrt Berlin antreten musste. Eigentlich eine machbare Aufgabe für Toni. Der Berliner stellte sich in einer sehr guten For vor. So verlor der Zella-Mehliser doch etwas überraschend mit 1:2 (0:5/4:1/0:2) Runden. Da der Berliner im weiteren Turnierverlauf gegen den späteren Deutschen Vizemeister Christian Fetzer verlor, waren die Deutschen Meisterschaften für Toni Stade schon nach dem ersten Kampf beendet. Er war sehr enttäuscht, denn das Gewichtmachen war umsonst und die gute Auslosung konnte er auch nicht nutzen.
Er belegte Platz zehn. Eine Platzierung die sein wahres Leistungsniveau nicht wieder spiegelt. |

